Treffen mit den Regierungsräten Othmar Reichmuth und Andreas Barraud.

Regierungsrat Othmar Reichmuth ist Vorsteher des Baudepartements des Kantons Schwyz. Regierungsrat Andreas Barraud, Umweltdepartement, ist der Vertreter des Kantons Schwyz bei den Verhandlungen mit der SBB/Etzelwerk über die Neukonzessionierung.

Thomas Kubon als Präsident des Einwohnervereins zeigte mit einer ausführlichen Powerpoint Präsentation, welche Bedeutung der Viadukt für die Willerzeller Bevölkerung hat und welche gravierenden Auswirkungen ein Wegfall hätte. Dadurch wollten wir den Regierungsräten aufzeigen und vielleicht sogar überzeugen, sich für den Erhalt des Viadukts einzusetzen.

Regierungsrat Othmar Reichmuth zeigte zwar gewisses Verständnis, will uns aber keine falschen Hoffnungen machen: Ein Antrag an den Kantonsrat, den Viadukt im Kantonsstrassennetz zu belassen, wäre nach seinen Aussagen das Papier nicht wert. Unser wichtigstes Argument, dass dadurch die Strasse vom Ruostel ins Willerzell nicht als Kantonsstrasse ausgebaut werden müsste, vernichtete er damit, dass diese Strasse nicht gross ausgebaut würde, sondern als sogenannte Bergstrasse weitergeführt würde, analog der Satteleggstrasse.

Regierungsrat Andreas Barraud betonte, dass unser Viadukt in den Verhandlungen nur ein Teil von sehr vielen Anliegen sei, die berücksichtigt werden müssten. Die Verhandlungen seien erst im Anfangssstadium und der Kanton Schwyz müsse sich jeweils zuerst mit den vier anderen Konzedenten einigen, mit welchen Forderungen sie gegenüber der SBB/Etzelwerk auftreten.

Insgesamt hinterliess dieses Treffen leider nicht allzu grosse Hoffnungen in den Kanton. Da die SBB/Etzelwerk die Sanierung ebenfalls nicht übernehmen wollen, bleibt die grosse Frage, ob der Viadukt eines Tages aus Sicherheitsgründen gesperrt werden muss. 

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